Amt für Ernährung,

 Landwirtschaft und Forsten

Bayreuth-Münchberg

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Pressemitteilung vom 18.07.2022


Waldbrandgefahr steigt – Vorsicht in den Wäldern!

Bad Steben Die hohen Temperaturen und die sehr geringen Niederschläge der letzten Wochen lassen die Waldbrandgefahr in Bayern stark ansteigen. Vor allem in Nordbayern herrscht bereits eine hohe Waldbrandgefahr, die im Laufe der nächsten Tage und Wochen weiter zunehmen wird. Auch die Landkreise Bayreuth, Hof und Wunsiedel i. F. werden in den kommenden Tagen und Wochen die höchsten Waldbrandgefahrenstufen erreichen.

Die Försterinnen und Förster des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Bayreuth-Münchberg raten allen Waldbesuchern und Waldbesucherinnen das bis Ende Oktober geltende Rauchverbot im Wald unbedingt einzuhalten. Auch auf Wegen und Straßen in oder an Wäldern sollte das Rauchen unbedingt vermieden werden. Freizeitaktivitäten, wie Grillen oder offene Feuer zu machen, sind in Waldnähe zu unterlassen. Auch sollten leichtentflammbare Gegenstände, wie Papiertücher, nicht im Wald zurückgelassen werden.

Trockene Nadel- und Laubstreu sowie am Boden herumliegende Zweige sind leicht entzündlich. Ein Funke oder eine achtlos weggeworfene Zigarette können ausreichen, um einen folgenschweren Brand auszulösen. Ein nicht zu unterschätzendes Risiko sind auch Fahrzeuge mit heißem Katalysator. Schon im Eigeninteresse sollte man keinesfalls auf leicht entzündbarem Untergrund parken. Waldbesitzerinnen und Waldbesitzern wird empfohlen, beim Aufarbeiten von Borkenkäferschäden anfallendes Holz, Reisig oder Kronenmaterial nicht zu verbrennen, sondern aus dem Wald abzutransportieren oder zu hacken.

Die Regierung von Oberfranken hat bereits den Einsatz von Luftbeobachtern zur Durchführung von Beobachtungsflügen angeordnet, um mögliche Waldbrände frühzeitig zu lokalisieren.

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